Die fünf wichtigsten Eigenschaften, die du als erfolgreicher Online-Unternehmer brauchst

Unsichere gesetzliche Rentenansprüche, ein anachronistischer nine to five-Job, starre Urlaubszeitregelungen, ein befristetes Arbeitsverhältnis sowie mobbende Kollegen oder Chefs oder beide gemeinsam – alles sind Gründe, weshalb immer mehr Menschen das Online-Business für sich entdecken.

Und so wundert es kaum, dass nicht wenige Menschen ein Unternehmertum im World Wide Web einem vermeintlich festen und sicheren Angestelltenverhältnis vorziehen.

Verbinden Sie mit digitalem Entrepreneurship doch persönliche Freiheit in zeitlicher und, wenn es gut läuft, finanzieller Hinsicht. Und vor allem, das zu tun, was ihnen Freude bereitet, worin sie ihren Sinn erkennen können, womit sie andere Menschen einen Gewinn bringen können.

Nicht zuletzt erhoffen sie sich mit dieser Art von Business auch eine Möglichkeit, zeitlich, räumlich und finanziell unabhängig zu werden.

Und gerade für Frauen ist das digitale Business eine gute Alternative zur Festanstellung. Scheint es doch so zu sein, dass sie Familie und Job besser miteinander vereinbaren können. Trotz Doppelbelastung.

Doch egal, für welches Online-Business-Geschäftsmodell ihr euch begeistert, jeder Businessgründung sollten ein paar grundsätzliche Fragen vorausgehen. Und zu zufriedenstellenden Antworten führen.

Dieser Artikel widmet sich den aus meiner Sicht fünf wichtigsten Eigenschaften, die erfolgreiche Online-Marketer mit sich bringen sollten

Mindset

Mindset, was übersetzt so viel heißt, wie Denk- und Verhaltensmuster, berücksichtig alle gedanklichen und emotionalen Eigenschaften und Fähigkeiten, die ein Mensch hat.

Es liegt auf der Hand, dass Entrepreneure nicht zu den passiven, abhängigen und übermäßig vorsichtigen Menschen gehören können. Wer ein digitales Unternehmen gründen will, muss Triebkräfte entwickeln und freisetzen können. Er muss sich mit einer bestimmten Form der geistigen und emotionalen Unabhängigkeit identifizieren und sich bis zu einem gewissen Grad Risiken aussetzen wollen.

Wer also eher die Sicherheit bevorzugt, analoges Denken dem digitalen bei Weitem vorzieht, wird sich eher schwer tun mit dieser Art zu arbeiten.

Wer es gewohnt ist, dass Vorgesetzte oder Checklisten das eigene Denken abnehmen, wird sich mit dem Online Business keinen Gefallen tun.

Und wer Befürchtungen hat, die digitale Welt nicht zu verstehen, für den digitale Prozesse und Abfolgen sowie HTML und CSS eher ins Reich des Bösen gehören, findet garantiert keine Freude an der Idee, ein Online-Business zu starten.

Denkst du von dir, dass du nie digitale Tools anwenden und nutzen kannst, wirst du auch keine anwenden.

Glaubst du, dass du nicht lernen kannst, was andere bereits gelernt haben, wird es auch so eintreffen. Du bist, was du denkst, dass du bist.

Entrepreneurship ist mehr als Unternehmensgründung und effiziente Nutzung von Ressourcen, es schließt kreative Elemente wie Identifizierung von Chancen, das Finden von neuen Ideen und deren Umsetzung in Form von neuen Geschäftsmodellen ein.

Entsprechend wichtig ist die Voraussetzung, an dich und deine Geschäftsidee zu glauben.

Denn wenn du nicht an dich und an deine Geschäftsidee glaubst, wer soll es dann bitteschön tun? Deine zukünftigen Kunden? Deine Bank?

Um an dich zu glauben, hilft ein starkes Mindset. Wenn du nicht zu den Menschen gehörst, die mit einem unerschütterlichen Selbstbewusstsein geboren wurden, (und das sind die wenigsten, ich behaupte keiner) kannst du Selbstsicherheit lernen.

Es gibt Bücher, Seminare, Onlinekurse oder Podcasts zu Persönlichkeitsentwicklung, die dir die Grundlagen für ein stabiles Selbstwertgefühl und daraus resultierendem positiven Mindset vermitteln.

Klarheit

Klarheit in Bezug auf dein zukünftiges Online-Unternehmen ist die zweite wichtige Voraussetzung. Du solltest dir die folgenden vier Fragen beantworten können:

Was willst du? (Was ist dein Unternehmenszweck?)

Was kannst du?

Was brauchst du, um dein Ziel zu erreichen?

Was fehlt dir noch dafür?

Die Gründe, wie es zu einer Unternehmeridee kommt, kommen aus zwei gegensätzlichen Richtungen.

Zum einen wird die Idee aus einem persönlichen Mangel geboren. Mangel an freiverfügbarer Zeit, Mangel an Bestätigung, Mangel an Entscheidungsfreiheit, Mangel an Sinn, Mangel an Zukunftsperspektiven.

Zum anderen können Unternehmensideen aus einer Fülle heraus entstehen. Du hast etwas zu bieten, was außer dir noch niemand anbieten kann. Bill Gates, Günther Fielmann, um nur zwei Beispiele zu nennen. Der eine träumte davon, jeden Haushalt mit diesen praktischen kleinen Maschinen auszustatten und es jedem Menschen zu ermöglichen, von zuhause aus zu arbeiten.

Der andere wollte Brillenmode für jeden erschwinglich machen. Gut zugegeben, Fielmann war zunächst offline unterwegs.

Also frage dich: Was ist der Zweck deines Unternehmens? Was genau willst du damit erreichen? Wen willst du erreichen und ansprechen? Besteht Bedarf? (Fielmann). Oder musst du Bedarf erst wecken? (Microsoft).

Aus diesen Fragen kristallisieren sich deine Unternehmensphilosophie, dein Businessplan, deine Marketingstrategie heraus. Dein komplettes Online-Business-Konzept.

Welche Fähigkeiten bringst du für dein digitales Unternehmen mit? Enthusiasmus ist wichtig, aber er alleine wird’s nicht wuppen. Risikobereitschaft ist wichtig, aber zu viel davon ist schädlich. Ein gesundes finanzielles Polster für die Überbrückungszeit ist dagegen unabdingbar. Gründliche Recherchen, Mitbewerberanalysen, Beschäftigung mit dem digitalen Markt auch.

Erstelle eine Liste von Fähigkeiten und Kompetenzen, die du hast. Und wenn du schon mal dabei bist, erstelle eine weitere mit den Fähigkeiten, die dir fehlen. Schonungslos.

Mangelnde digitale Kenntnisse? Kannst du lernen. Das Internet ist voller Tuturials. Du hast die Qual der Wahl.

Schau in den Sozialen Medien nach Gruppen, die in diesen Bereichen unterwegs sind. Es gibt Gruppen für WordPress, für digitales Marketing, für Facebook, für Webseitenerstellung, und, und, und.

Null Ahnung von Internet-Marketing? Von SEO? Vom Aufbau von Sales Funnels? Oder von Videoerstellung? Kannst du hinzukaufen. Oder durch deine Gruppen nach und nach lernen. Oder eben durch die bereits erwähnten Tutorials.

Mehr Selbstsicherheit könnte auch nicht schaden? – Siehe unter Mindset.

Hänge nicht dem Traum nach, irgendwie wird’s schon klappen. Wenn du bis jetzt keine Ahnung von digitalem Business hast, wird es anfangs schwer sein. Ziemlich schwer sogar.

Ja, ich bin ehrlich. Auch wenn’s weh tut.

Überhaupt stelle dich darauf ein, dass die vollmundigen Versprechungen anderer, die in vier Wochen ein fünfstelliges Einkommen mit ihrem digitalen Business erreicht haben, vollkommener Schwachsinn ist. Humbug.

Um ein erfolgreiches digitales Business aufzubauen, wobei der Begriff Erfolg bekanntermaßen für jeden etwas anderes bedeutet, dauert es. Und zwar deutlich länger als vier Wochen.

Soziale Kontakte/Soziale Kompetenz

In diesem Zusammenhang empfehle ich Sparringspartner. Menschen, die dich erden. Hast du ein funktionierendes Netzwerk an Familie, Freunden, Rolemodels, die dich unterstützen?

Die dir sagen, was sie von deiner Businessidee halten. Die dir Halt geben, wenn es mal nicht rund läuft. Die dein Vorbild sein können.

Hast du ehrliche und gutmeinende Menschen um dich, auf die du zählen kannst? Es gibt nichts Wichtigeres als ein gut funktionierendes Netzwerk.

Menschen, die dich bereits länger kennen und denen du vertraust. Und die dir vertrauen können. Denn Networking ist bilateral. Geben und Nehmen. Sich an andere erinnern und sich selbst in Erinnerung bringen. Stichwort Soziale Kompetenz.

Und ja, das funktioniert auch digital.

Dank World Wide Web kann es auch deine Facebookgruppe sein. Oder der Blogger, der dich inspiriert. Oder eine Mastermindgruppe, die sich regelmäßig per Zoom-Meeting trifft.

Hauptsache, du bist vernetzt.

Online-Unternehmer, die egoistisch ihr Ding durchziehen, sind zum Scheitern verurteilt. Als soziales Wesen haben wir besonders im Businesskontext als digitaler Entrepreneur ein großes Bedürfnis nach Verbindung.

Und in diesem Zusammenhang möchte ich den Begriff Authentizität ins Spiel bringen. Business ist eine Sache von Mensch zu Mensch. Je ehrlicher und unverstellter du bist, desto größer ist die Chance auf Erfolg.

Du wirst vielleicht nicht bei jedem Menschen erfolgreich deine Leistung anbieten können. Aber die, zu denen du und deine Geschäftsidee, deine Produkte passen, mit denen wirst du erfolgreich sein.

Je stärker du dich verbiegst oder einen anderen kopierst, um in dessen Spur zu fahren, desto mehr wirst du deine eigene Persönlichkeit, deinen USP, deinen Unique Selling Point verwässern. Das spüren auch deine potentiellen Kunden.

Delegations- und Kooperationsfähigkeit

Als digitaler Unternehmer solltest du deine Kernkompetenzen kennen. Kundenbedürfnisse, Produktentwicklung, grundlegende Kenntnisse des digitalen Business. Was du nicht unbedingt brauchst sind Kenntnisse von Webdesign, SEO oder Programmierung.

Gut, es schadet auch nie, etwas CSS zu beherrschen, um an deiner Webseite individuelle Anpassungen vornehmen zu können. Aber notwendig ist es nicht.

Du merkst schon worauf ich hinaus will: gib ab, was du nicht selbst tun kannst, tun willst oder tun musst.

Und wenn du diese Aufgaben abgibst, dann tue dies mit ganzem Herzen. Suche dir Menschen, die zu dir passen und Spezialisten ihres Faches sind. Webdesigner, Programmierer, Internetmarketer, SEO-Spezialisten.

Und dann lass sie ihren Job machen. So wie du deinen machst. Neue Produkte entwickeln, dich als Marke etablieren, Strategien planen, Businessziele definieren, Networking.

Dafür brauchst du allerdings Klarheit über dein Online-Business, über deine Ziele, deine Ressourcen. Du musst wissen, wohin die Reise gehen soll, was genau deine Aussage mit deinem digitalen Produkt ist. Wer deine Kunden sind. Was diese erwarten.

Je klarer du dein Business und deine Ziele vor Augen hast, desto leichter fällt es dir, andere zu finden, die dich dabei unterstützen, diese Business zu entwickeln und zum Laufen zu bringen.

Resilienz

Die letzte Eigenschaft, die ich für enorm wichtig halte, um als Online-Unternehmer erfolgreich zu sein, ist Resilienz. Eine sehr gute Definition findet sich im Video von Christian Peter Dogs und Jana Stahler.

Doch was genau ist Resilienz? Warum scheinen manche von uns in Drachenblut gebadet, andere wiederum schmeißt bereits der kleinste Gegenwind aus den Socken?

Kurz gesagt ist Resilienz die Fähigkeit, innere Stärken zu besitzen oder zu entwickeln, um mit den Widrigkeiten des (digitalen) Lebens fertig zu werden.

Und als zukünftiger digitaler Unternehmer oder Unternehmerin wirst du mit absoluter Gewissheit Widrigkeiten erfahren.

Deine Familie wird vielleicht den Kopf schütteln und dich fragen, ob du jetzt ganz verrückt geworden bist und wieso du den gutbezahlten Schreibtischjob in der Versicherung oder in der Bank aufgibst, um dein eigenes Business zu starten. Und dann auch noch ein Online-Business.

Freunde werden dich für verrückt erklären, wenn du Ihnen erklärst, dass du dir ab sofort ein Online-Business aufbauen willst, Online-Produkte entwickelst und dich mit Webseitengestaltung, Content, Internetmarketing oder Sales Funnel beschäftigst.

Viele werden es überhaupt nicht verstehen, weil diese Welt ihnen absolut fremd ist.

Aber alle werden sie dich warnen. Dich versuchen zu überzeugen, dass dieser Hype um das Geschäft im World Wide Web eine Blase ist. Oder unseriös. Oder eine abgekartete Story einzelner, die damit reich werden wollen. Weil sie andere, also Leute wie dich, manipulieren. Und ihnen schnellen Reichtum vorgaukeln, ohne viel dafür tun zu müssen. In einer vier-Stunden-Woche. Und das in einer Hängematte auf Bali.

Also woher nimmst du deine Widerstandsfähigkeit, um mit solchen Einwänden und gut gemeinten Ratschlägen umgehen zu können? Dich nicht von deinem Ziel abbringen zulassen?

Was sind deine verborgenen Kraftquellen, deine emotionalen und mentalen Ressourcen? Frage dich das ganz bewusst und wenn du sie erkannt hast, pflege sie.

Halt dir diese Eigenschaften stets vor Augen, damit du sie bei Bedarf schnell aktivieren kannst. Oder, da die Aktivierung ja eher unbewusst geschieht, dass du sie erkennst und schätzt. Und dich zukünftig daran erinnerst.

Denn sie sorgen für deinen inneren Thumb up oder Thump down. Entwickelst du eine neue Idee, wenn die alte nicht greift? Springst du vom toten Pferd oder reitest du es noch ein paar Meilen weiter?

Und wenn du springst, was macht das mit dir? Siehst du das als Niederlage oder als Herausforderung?

Resilienz ist die unschätzbare Fähigkeit, an sich und sein Stärken zu glauben. In einem Wertegerüst verankert zu sein, das Halt gibt.

Niederlagen als das zu sehen, was sie sind: Wege, die vorübergehend nicht zum Ziel geführt haben. Weil der Weg in diesem Moment, unter diesen Voraussetzungen nicht der richtige war.

Erfolgreiche Unternehmer zweifeln nicht an sich und ihren Fähigkeiten, sondern sie erkennen, dass die Umstände, die Gegebenheiten oder ihre Strategie nicht zielführend waren.

Wenn du erkennst, dass es dir noch an Resilienz fehlt, ist das kein Grund, zu resignieren. Nicht wenige erfolgreiche Menschen hatten von der Natur kaum Resilienz mitbekommen. Aber sie haben Resilienz gelernt. Wenn du ein Ziel hast, findet sich der Weg. Selbstsicherheit und innere Stärke kannst du dir antrainieren.

Auch hier ist das Internet ein guter Fundus.

Deshalb ein Daumen hoch für dein zukünftiges Internet-Business und für neue, innovative Ideen.

Wie hat Charles F. Kettering, Entwicklungsleiter bei General Motors vor 100 Jahren so schön gesagt?

Niemals hätte jemand einen Ozean überquert, wenn er die Möglichkeit gehabt hatte, bei Sturm das Schiff zu verlassen.

Du willst online durchstarten, aber es fehlt dir noch der Mut, eine Idee?

Oder du willst generell etwas in deinem Leben ändern? Du bist nicht zufrieden? Doch auch hier fehlt dir der Mut, es anzugehen?

Dann komme in unser Wüstenseminar. Ja ganz recht, wir laden dich ein, mit uns drei Tage in der Sahara zu verbringen.

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