• Finde deine Herzenswünsche heraus. Lebe dein Leben.

So kannst du ein freies Leben zu führen

Manchmal fliegen die Dinge dir zu: du liest einen Artikel, auf den du über einen Blog, der wiederum von einem Blog kam gestolpert bist und es macht BÄHM, WUMM.

So ging es mir mit einem Artikel, den ich in Brand eins gelesen habe und der mich aufgrund seiner Schreibe schon umgehauen hat. Aber der Inhalt hat es noch mehr in sich.

Es geht um die Suche nach dem Sinn. „Nein, nicht schon wieder“, stöhnst du vielleicht.

Ok, du musst ja nicht weiterlesen.

Aber falls du es doch tust – und offensichtlich tust du es ja – es geht auch um die Suche nach dir selbst. Nach Freiheit und einem selbstbestimmten Leben.

Und weshalb du tust, was du tust. Warum bist du hier? Was oder wie willst du sein?

Und vor allem: Bist du glücklich?

Wer bist du?

Wenn das mit der persönlichen Freiheit nicht so schwierig wäre.

Denn du wirst ja von Kind an in Schablonen gepresst. Wenn du brav bist, dann gibt’s Nachtisch. Willst du nicht Mamas Liebling sein? Nur wenn du dich anstrengst, darfst du stolz auf deinen Erfolg sein.

Sei dies, tu das. Verhalte dich so oder sei doch bloß nicht so. Da ist nicht mehr viel mit Freiheit und Eigenverantwortung.

Bis du ins Erwachsenenalter kommst, wirst du vollgestopft mit diesen Ratschlägen anderer. Den Eltern, den Erziehern, den Lehrern, den Ausbildern und Chefs.

Und es fällt dir gar nicht auf, wie du dich immer mehr von dem eigentlichen Kern deines Selbst entfernen.

Elefantenschützer wolltest du einmal werden? Tischlerin? Und was bist du heute? Womit verdienst du dein Geld?

Du warst einmal wissbegierig. Sei doch nicht so neugierig, hieß es dann. Also hörtest du auf zu fragen.

Du konntest nicht stillsitzen oder hörtest nicht auf zu reden. Sei ruhig. Benimm dich, kam der Kommentar. Also wurdest du zurückhaltend.

Ich wage mal zu behaupten, dass du, wie so viele andere, zum großen Teil eine Fiktion bist, die andere aus dir gemacht haben.

Ein Abziehbild, das aus den Wünschen anderer geformt wurde.

Eine Kopie der Ziele, der Werte anderer.

Nicht dass du mich falsch verstehst. Die anderen haben es wirklich gut mit dir gemeint. Sie wollten Sicherheit für dich, Verlässlichkeit, Berechenbarkeit.

Aus Sorge um dein Wohlergehen, um deine Zukunft.

Und weil sie es nicht besser wussten.

Doch ernsthaft gefragt: Gibt es Sicherheit? Ist das Leben berechenbar, verlässlich?

Und du sitzt in der Falle

Du hast eine Ausbildung, ein Studium absolviert, das dir die größten wirtschaftlichen Chancen versprach. Die bestmögliche Startposition in ein zufriedenes, berechenbares Leben.

Dass du, um dieses zu erreichen, 12-14 Stunden am Tag arbeiten musst, für ein Unternehmen, dessen Ziele du nicht kennst, geschweige denn teilst und mit Kollegen und einem Chef, die du bestenfalls akzeptierst, hat dir damals niemand gesagt.

Und auch dass du kaum Zeit hast, für das, was dir wirklich Freude bereitet oder wichtig ist. Familie, Freunde zum Beispiel. Oder du selbst.

Und weil du ja trotzdem ein bisschen Spaß haben willst, kaufst du dir von dem sauer verdienten Geld Dinge, die du eigentlich gar nicht brauchst. Die dir aber suggerieren, dass alles in bester Ordnung ist. Dass du es geschafft hast.

Ein teures Designersofa oder Klamotten der angesagten Labels. Du gehst nur in Sternerestaurants essen und deine Urlaubsdestinations fallen alle unter die Kategorie Super-Luxus.

Und wenn du schon mal dabei bist, dann legst du noch eine Schippe drauf. Ein Penthouse muss es sein oder ein Sportwagen der Extraklasse. Schließlich willst du dich ja belohnen für all die Schufterei.

Und irgendwann wirst du total unzufrieden. Du wachst auf und hast das Gefühl, dass du das alles nicht mehr packst. Es wird dir zu viel. Das ewig gleiche sinnentleerte Geschwätz auf langweiligen Partys über Autos, teure Cluburlaube.

Die täglichen Meetings, bei denen nichts herauskommt, außer dass sich ein paar Kollegen selbst beweihräuchern.

Die Sorge, dass dir jemand einen Kratzer in dein sündhaft teures Auto macht. Die teure Glasbruchversicherung für dein nobles Penthouse.

Und du beginnst dich langsam zu fragen ob du das wirklich so willst. Oder ob du einfach einer vorgebahnten Spur, einer breiten Mainstream-Autobahn, gefolgt bist.

Und du fragst dich, wo er hin ist, dein Traum vom Elefantenschützer. Oder der von der Tischlerin.

Wenn du nicht bereits kurz vor dem Burnout bist und dich nur noch mit Medikamenten oder anderen Drogen, wie Kaffee und Alkohol, durch den Tag bringst, werden sie immer drängender, die Fragen: Was will ich? Was tut mir gut und was macht mich glücklich? Worin finde ich den Sinn meines Lebens?

Jeder braucht einen Sinn im Leben

Zitat aus Das Cafe am Rande der Welt:

Sobald ein Mensch weiß, warum er hier ist, warum er existiert, welchen Grund es gibt, dass er am Leben ist, wird er den Wunsch haben, dem Sinn und Zweck seiner Existenz gerecht zu werden.“


Ich weiß, dass es nur wenig gibt, das schwieriger ist, als den Sinn seines Lebens zu finden. Den Grund oder auch die Gründe, weshalb du hier bist. Weshalb du genau auf diesem Platz bist, wo du gerade stehst.

Und weil es so schwierig ist, fangen viele erst gar nicht mit der Suche danach an. Stattdessen betäuben sie sich mit Surrogaten und hoffen, dass es irgendwie schon wird. Das Leben. Die plus/minus 80 Jahre, die sie auf der Erde verbringen.

Doch was ist, wenn du in deinen letzten Momenten entdeckst, dass du nichts von dem getan hast, was einmal wichtig für dich war? Stattdessen aber vieles, was andere als wichtig empfunden haben.

Bronnie Ware schreibt in ihrem ergreifenden Buch „Fünf Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“, dass ihrer Beobachtung nach die Menschen am meisten bereuen, nicht authentisch gewesen zu sein. Nicht das getan zu haben was ihnen wirklich wichtig war. Nicht ihrem Herzen und dessen Wünschen gefolgt zu sein.

Was ist dein Herzenswunsch? Was macht für dich den Sinn deines Lebens aus?

Folge deinem Herzen

Vielleicht kannst du die beiden Fragen noch nicht beantworten. Weil du es verlernt hast, dir und deinen tiefsten Wünschen Raum zu geben.

Oder auch, weil du denkst, dass es nicht geht. Die Hypothek, der Beruf, die Eltern, die Nachbarn oder Freunde. Es gibt zig Gründe, weshalb es nicht gehen könnte.

Und fast alle haben ihre innere Logik und Berechtigung.

Was sollten denn meine Eltern sagen, wenn ich mit 35 den gutdotierten Job aufgebe und stattdessen eine Ausbildung zum Tischler mache. Nur weil ich schon als Mädchen davon geträumt habe, mit Holz zu arbeiten?

Wie erkläre ich es denn meinem Chef, dass ich keine Lust mehr auf unbezahlte Überstunden habe und kündigen werde, um etwas anderes zu machen. Vielleicht eine Ausbildung zum Ranger in Südafrika.

Noch ein Zitat aus dem Buch Cafe am Rande der Welt:

„Sobald jemand weiß, warum er hier ist, wird es härter und emotional schwieriger für ihn sein, diese persönliche Bestimmung nicht zu verwirklichen.“

Eigenverantwortung bedeutet Unsicherheit und macht dich gleichzeitig frei

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es schwierig ist, seinen Herzenswünschen zu folgen. Und ich hatte auch meine Bauchschmerzen und habe sie teilweise immer noch, wenn ich das tat oder tue, was ich wirklich wollte. Ohne auf die Befürchtungen „sogenannter“ Freunde zu hören.

Ohne mich schlecht zu fühlen, weil Eltern oder Familie kopfschüttelnd meine Entscheidungen kommentierten.

Aber mal ganz ehrlich: es ist mein Leben, oder um wieder zu dir zu kommen, es ist DEIN Leben.

Wenn du herausgefunden hast, was dich ausmacht, was deinem Leben Sinn gibt, dann wird dich kaum noch etwas aufhalten können, diesem Ruf zu folgen.

Damit meine ich nicht rücksichtslos alles deinen Zielen unterzuordnen und einen Scherbenhaufen zurückzulassen.

Sondern gezielt zu überlegen, wie du deine Herzenswünsche realisieren kannst.

Welche Schritte notwendig sind, um von A nach B und von dort nach C zu gelangen.

Was du an Ressourcen hast, welche du noch benötigst.

Wer dich dabei unterstützen kann. Wer dir wohlgesonnen ist.

Und vor allem – ins Handeln zu kommen. Es zu tun. Schritt für Schritt. Weil es sich lohnt. Für dein Leben.

Wenn du beim Lesen gedacht hast „he, die spricht mir aus der Seele. Aber ich weiß nicht, wie ich beginnen soll“ dann könnte dir unser Seminar „Sprenge deine Ketten“ vom 18.-20.11.2018 helfen.

Dort werden wir mit Menschen, denen es geht wie dir, die auch noch auf der Suche sind oder noch nicht so recht wissen wie sie beginnen sollen, in einer wertschätzenden Atmosphäre an ihren Zielen arbeiten.

Du wirst Zugang zu deinen Herzenswünschen finden und anschließend erste Ideen entwickeln, wie du diese auch umsetzen kannst.

Mehr Informationen findest du hier.

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